
Das Programm des Design Democracy Camps erstreckt sich über drei Tage, vom 12. bis 14. Juni 2026. In den drei inspirierenden Themenwelten – Protest & Intervention, Zeichen & Gemeinschaft sowie Stadt & Teilhabe – werden vielfältige Workshops (Labs und Sprints) angeboten.
Zum Abschluss des Camps werden alle Ergebnisse aus den Workshops in einer großen öffentlichen Ausstellung präsentiert.
Die Themenwelten

Protest & Intervention
Wie machen wir Haltung sichtbar – und gestalten damit Widerspruch?

Zeichen & Gemeinschaft
Was stärkt Zugehörigkeit, Vielfalt und Miteinander?

Stadt & Teilhabe
Wie gestalten wir Räume, die Beteiligung ermöglichen?
Die Workshops
Lab (3 Tage):
Ein Lab erstreckt sich über drei Tage und ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit komplexen gesellschaftlichen Fragestellungen. Alle Labs starten am Freitag (12.6.2026) und enden am Sonntag (14.06.2026).
Sprint (1 Tag/8 Stunden):
Ein Sprint dauert einen Tag und dient der fokussierten Bearbeitung eines Themas sowie der schnellen, kreativen Entwicklung von Lösungsansätzen. Sprints finden jeweils am Freitag, Samstag und Sonntag statt.
Pausen und Verpflegung:
Während der Workshops gibt es eine Mittagspause mit einem kostenlosen Snack.
| Donnerstag 11.06.2026 | Freitag 12.06.2026 | Samstag 13.06.2026 | Sonntag 14.06.2026 | |
|---|---|---|---|---|
![]() Protest & Intervention | Lab 1 »Wir kommen um zu stören« | |||
| Schulworkshop »Memes for Democracy« | Sprint 4 »Demokratie in einem Wort« | |||
| Sprint 5 »DEMOCRACY REMIX« | ||||
![]() Zeichen & Gemeinschaft | Lab 2 »Stimme zeigen« | |||
| Sprint 3 »Grundrechte als Gestaltungsaufgabe« | Sprint 6 »Zeichen für den Frieden« | |||
| Sprint 7 »Brands – let’s talk democracy« | ||||
![]() Stadt & Teilhabe | Lab 3 »Leerstand für alle« | |||
| Sprint 1 »Dialogkiosk – DesignBuildProjekt« | ||||
| Sprint 2 »Gemeinsam Raum nehmen« | ||||
Labs

Lab 1: »Wir kommen um zu stören!«
Wem gehört die Stadt? Wer wird gesehen, wer wird übersehen?
Nicht alle erleben die Stadt gleich. Barrieren, Ausschlüsse, Unsichtbarkeiten prägen den urbanen Raum – oft unbemerkt von denen, die nicht betroffen sind. Wir wollen diese Ausschlüsse sichtbar machen: durch kreative Formen des sanften Protests, durch gezielte Irritationen, die zum Denken anregen statt zu zerstören.
Was machen wir konkret? An drei Tagen gestalten wir gemeinsam temporäre Interventionen für den urbanen Raum. Wir beginnen mit Sensibilisierungsübungen und Perspektivwechseln: Durch gemeinsame Stadtspaziergänge – in verschiedenen Rollen – machen wir Ausschlüsse erlebbar. Dann entwickeln wir in ko-kreativen Prozessen konkrete Protestformen – Projektionen, Installationen, performative Aktionen oder visuelle Zeichen. Aus Ideen werden umsetzbare Interventionen, die wir im öffentlichen Raum realisieren und dokumentieren.
Was nimmst du mit? Du erlebst, wie man mit Menschen zusammen gestaltet und mit einfachen Mitteln Bewusstsein schafft. Du lernst, Unsichtbarkeit sichtbar zu machen durch sanften Protest. Und du erfährst, dass kreative Interventionen demokratische Teilhabe stärken können.
Für wen ist das? Für alle, die neugierig sind und gemeinsam etwas bewegen möchten – Schüler:innen, Studierende, Aktivist:innen, interessierte Bürger:innen. Keine Vorkenntnisse nötig, nur Offenheit für Experimente und den direkten Austausch.
Workshop-Leitung: Prof. Annelie Franke & Prof. Tanja Godlewsky
Zeit: Freitag 16–20 Uhr, Samstag 10–18 Uhr, Sonntag 10–14 Uhr


Lab 2: »Stimme zeigen«
In diesem Design-Workshop erforschen wir Demokratie als gelebte Praxis von Vielfalt, Individualität und gleichwertigen Stimmen. Im Zentrum steht die Frage: Wie können unterschiedliche Stimmen als Teil eines gemeinsamen Ganzen sichtbar gemacht werden? Die Teilnehmenden arbeiten mit audioreaktiven Techniken als expressive Gestaltungsmittel: Stimmen, Sprache, Geräusche oder persönliche Statements werden in visuelle Formen übersetzt. Klang wird dabei zum kreativen Impuls, der individuelle Ausdrucksweisen hervorbringt. Jede Stimme erzeugt ihre eigene visuelle Sprache – individuell und doch eingebettet in ein kollektives System. So entsteht ein gestalterischer Raum, in dem Diversität nicht vereinheitlicht, sondern bewusst sichtbar gemacht wird.
Neben der praktischen Arbeit mit audioreaktiven Tools, setzen wir uns mit demokratischen Werten wie Teilhabe, Gleichberechtigung, Zuhören und Sichtbarkeit auseinander. Kurze Inputs, Diskussionen und gemeinsame Reflexionen begleiten den kreativen Prozess. Am Ende entstehen gemeinsames Ergebnisse, die Demokratie als vielstimmiges, dynamisches und offenes System erfahrbar macht – getragen von den individuellen Beiträgen aller Teilnehmenden. Der Workshop richtet sich an alle Gestaltungsinteressierten, die sich experimentell mit den Themen Demokratie und Diversität auseinandersetzen möchten und Audiovisualisierung als neue Möglichkeit gestalterischen Ausdrucks kennenlernen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das Lab findet an drei Tagen statt (um Anmeldung wird gebeten!), ein Einstieg ist jedoch innerhalb der ersten beiden Tage flexibel möglich.
Workshop-Leitung: Prof. Claudia Kernberger
Zeit: Freitag 16–20 Uhr, Samstag 10–18 Uhr, Sonntag 10–14 Uhr


Lab 3: »Leerstand für alle«
Architektur als Medium demokratischer Bildung: LEERSTAND FÜR ALLE ist ein bildungsorientiertes, partizipatives Stadtprojekt, das Leerstand als Ressource für Lernen, Teilhabe und Transformation versteht. Im Zentrum steht nicht das einzelne Bauwerk, sondern der Umgang mit Bestand als gesellschaftliche und demokratische Aufgabe. Das Projekt öffnet den Hochschulraum für SchülerInnen, Nachbarschaft und Öffentlichkeit und begreift Stadt als gemeinsamen Aushandlungsraum.
Leerstand dient als Experimentierfeld, in dem Fragen von Demokratie, Zugang zu Raum, Baukultur und nachhaltiger Stadtentwicklung gemeinsam verhandelt werden. In kleinen, gemeinsamen Projektstudien wird untersucht, welche neuen Nutzungen und Programme aus Leerstand entstehen können. Projektbesuche leerstehender oder umgenutzter Orte erweitern den Blick und verknüpfen Theorie mit Praxis. Im Fokus steht die Frage, wie Neuprogrammierungen gemeinschaftlich entwickelt werden können, sodass Gebäude eine soziale, ökologische und wirtschaftlich tragfähige Zukunft erhalten.
Workshop-Leitung: Prof. Bettina-Maria Müller & Prof. Hans Nungeßer
Zeit: Freitag 16–20 Uhr, Samstag 10–18 Uhr, Sonntag 10–14 Uhr

Sprints

Sprint 1: »Dialogkiosk – DesignBuildProjekt«
Dialogkiosk – the circular edition, ist ein experimentelles Bau- und Lernprojekt, in dem Studierende und Schüler:innen gemeinsam ein temporäres, modulares Stadtmöbel weiterentwickeln, aneignen und umsetzen. Ein vorhandenes bauliches Konzept bildet die Grundlage, wird jedoch im kollektiven Prozess diskutiert, angepasst und gebaut. Zum Einsatz kommen einfache, möglichst wiederverwendete Materialien. Architektur wird dabei als offener, gesellschaftlicher Aushandlungsprozess verstanden, der demokratische Prinzipien wie Mitbestimmung, Zugänglichkeit und Verantwortung räumlich verhandelt.
Das Design-Build-Projekt fungiert als Lernobjekt, Treffpunkt und Diskursraum. Es schafft einen niedrigschwelligen Ort für Gespräche über Baukultur, Stadt, Teilhabe und nachhaltige Transformation. Durch Lernen durch Machen, gemeinsames Entscheiden und unmittelbare Nutzung wird Architektur als demokratisches Handlungsfeld erfahrbar. Der Kiosk übersetzt abstrakte Themen in eine räumlich erlebbare Struktur und macht Lernprozesse im Stadtraum sichtbar.
Workshop-Leitung: Prof. Bettina-Maria Müller
Zeit: Freitag 9–16 Uhr


Sprint 2: »Gemeinsam Raum nehmen – Vielfalt gestalten«
Raum nehmen – aber wessen Raum, und für wen?
In einer Gesellschaft, in der Menschen unterschiedlichster Herkunft, Lebenslagen und Perspektiven zusammenleben, ist diese Frage zutiefst demokratisch. Soziale Arbeit stellt sie – konsequent, parteilich und mit Blick auf jene, die oft übersehen werden.
Dieser Workshop lädt ein, Sozialräume demokratisch, divers und gemeinsam neu zu denken. Sozialräume sind keine fertigen Orte – sie entstehen durch Menschen, die sie nutzen, gestalten und mit Leben füllen. Ein Nachbarschaftsplatz, eine Gemeinschaftseinrichtung, ein digitaler Treffpunkt: All diese Räume können Menschen stärken und verbinden – wenn wir sie bewusst und partizipativ gestalten.
Im Zentrum des Workshops steht eine aktive Stadtteilbegehung in einem lebendigen Frankfurter Quartier – einem Sozialraum, in dem Fragen von Vielfalt, Teilhabe und Zugang unmittelbar erlebbar werden. Mit den Augen der Nutzer:innen schauen wir auf bestehende Angebote, decken blinde Flecken auf und fragen: Wer nimmt hier Raum ein – und wer nicht?
Durch praxisnahe Methoden der partizipativen Sozialarbeit entwickeln die Teilnehmenden eigene Ideen und Lösungsansätze. Am Ende stehen konkrete Tools und umsetzbare Aktionspläne – mit Fokus auf niedrigschwellige Teilhabe, Diversität und die Sichtbarmachung marginalisierter Perspektiven.
Wir laden alle ein, Raum nicht nur zu verwalten, sondern ihn wirklich gemeinsam zu nehmen. Für wen? Für alle, die Räume nicht nur nutzen, sondern mitgestalten wollen – Schüler:innen, Studierende, Sozialarbeiter:innen, Stadtplaner:innen sowie Vertreter:innen aus Verwaltung und Zivilgesellschaft. Keine Vorkenntnisse nötig – nur Neugier und Lust auf echte Mitgestaltung.
Workshop-Leitung: Prof. Dr. Claudia Olivier-Mensah & Prof. Dr. Katrin Sen
Zeit: Freitag 10–16 Uhr


Sprint 3: »Grundrechte als Gestaltungsaufgabe«
Wie können wir Demokratie gestalten – und im Alltag sichtbar machen?
In diesem Workshop wird Demokratie nicht nur diskutiert, sondern entworfen: als Frage von Design, von Situationen, Räumen, Services und Begegnungen. Ausgangspunkt sind ausgewählte Artikel des Grundgesetzes. Wo werden sie heute spürbar – und wo fehlen sie? Daraus entstehen konkrete Ideen, wie demokratische Prinzipien in Schule, Nachbarschaft, Organisation oder Stadt sicht- und erlebbar werden können.
Der Workshop ist in drei Teilen angelegt: zentrale Aspekte herauszuarbeiten, Anknüpfungspunkte zu finden und Interventionen und Sticker zu gestalten. Wie wirken Zeichen, Symbole und Sprache im öffentlichen Raum? Inwiefern unterstützen sie den Diskurs um Werte und das Miteinander?
Der Workshop setzt auf eine spielerische, niedrigschwellige Annäherung. Zum Abschluss präsentieren die Gruppen ihre Entwürfe in kurzen Szenen, Visualisierungen oder Mini-Pitches und entwickeln gemeinsam Ideen, wie diese Ansätze im eigenen Umfeld weiterverfolgt werden können.
Workshop-Leitung: Prof. Bettina Otto & Prof. Holger Ziemann
Zeit: Freitag 10–18 Uhr


Sprint 4: »Demokratie in einem Wort«
Gestaltung als Haltung
In diesem Workshop setzt Ihr Euch kreativ mit demokratischen Werten auseinander. Ausgangspunkt ist ein selbstgewähltes Wort, etwa »Stimme«, »Vielfalt« oder »Zugang«, das individuell für Demokratie steht. Dieses Wort wird zum Ausgangspunkt einer gestalterischen Auseinandersetzung: Durch analoge und digitale Techniken wie Collage, Zeichnung, Typografie oder Materialexperimente entstehen visuelle Statements, die Haltung zeigen und zur Diskussion anregen.
In kleinen Teams werden wir die Begriffe weiterentwickeln, kontextualisieren und in eine Posterserie überführen. Die Ergebnisse fließen in eine Werkschau, die Demokratie als visuelles Wörterbuch erfahrbar macht – vielstimmig, kritisch und kreativ.
Workshop-Leitung: Prof. Florian Althans
Zeit: Samstag 10–18 Uhr


Sprint 5: »DEMOCRACY REMIX – Bildpolitik neu gedacht«
In Zeiten von KI-generierten Bildern, Deepfakes und viralen Memes entscheidet sich politische Macht zunehmend im visuellen Raum. Doch wer gestaltet diese Bilder? Und wessen Demokratie-Vorstellungen werden sichtbar?
In diesem Kreativworkshop werden die Teilnehmenden selbst zu Bildgestalterinnen und Bildgestaltern: Mit KI-Tools wie ChatGPT, Freepik und anderen generativen Werkzeugen entwickeln sie eigene visuelle Narrative zu demokratierelevanten Themen – von Partizipation über Vielfalt bis hin zu Zukunftsbildern des Zusammenlebens.
DER WORKSHOP VERBINDET DREI EBENEN:
1. VERSTEHEN: Wie funktioniert Bildmacht im Netz? Was macht Memes politisch? Wie erkenne ich visuelle Desinformation?
2. GESTALTEN: In Kleingruppen entstehen eigene Bildserien, Reels oder Kurzvideos – als Gegenentwurf, Utopie oder Remix bestehender visueller Codes.
3. TEILEN: Die Ergebnisse werden auf Social Media unter den Hashtags #DemocracyRemix und #WDC2026 veröffentlicht und optional im öffentlichen Raum projiziert.
METHODEN: Visuelle Analyse, KI-gestützte Bildgenerierung, Design Thinking, Remix-Workshops, Feedbackrunden, digitale Minigalerie auf Miroboard.
WIRKUNG: Die Teilnehmenden entwickeln kritische Medienkompetenz, erleben demokratische Selbstwirksamkeit durch kreative Gestaltung und machen ihre Stimmen im öffentlichen Diskurs sichtbar. Ihre Werke werden Teil des partizipativen Gesamtprogramms der WDC 2026 und schaffen eine niedrigschwellige Form digitaler Teilhabe.
ZIELGRUPPE: Offen für alle ab 16 Jahren – keine Vorkenntnisse in Design oder KI nötig. Nur Neugier, Mut zur eigenen Meinung und Lust am Experimentieren.
Workshop-Leitung: Prof. Holger Ziemann & Tonya Dinter
Zeit: Samstag 10–16 Uhr


Sprint 6: »Zeichen für den Frieden«
Wie sieht Frieden aus – und wie fühlt er sich an, wenn er bedroht ist?
In unserer Welt, in der Autokraten zunehmend nach Macht greifen und demokratische Werte unter Druck stehen, wollen wir uns zusammen austauschen, reflektieren und sichtbar Haltung zeigen. Der eintägige Kreativworkshop lädt dazu ein, sich gestalterisch mit Krieg und Frieden, Freiheit und Demokratie auseinanderzusetzen. Gemeinsam fragen wir: Wie können wir Frieden bewahren? Wie verteidigen wir Freiheit und demokratische Werte?
Wir arbeiten mit bewusst reduzierten grafischen Mitteln, direkt, haptisch und experimentell. Wir „malen mit der Schere“, nach einer Technik von Henri Matisse: Farbiges Papier wird spontan geschnitten, gerissen, bemalt, geklebt, gefaltet und neu zusammengesetzt. Aus Fragmenten entstehen Zeichen – roh, poetisch, klar oder widersprüchlich. Die Einfachheit der Technik schafft Raum für starke Symbole und persönliche Botschaften. Aus den Collagen entwickeln wir symbolische Bildzeichen für Plakate, Sticker, Social-Media-Posts oder andere Formen öffentlicher Sichtbarkeit. Zeichen, die Haltung zeigen, Fragen stellen und verbinden.
Workshop-Leitung: Prof. Nicole Kruse
Zeit: Samstag 10–18 Uhr


Sprint 7: »Brands, let’s talk democracy!«
Was passiert, wenn sich Marken für demokratische Anliegen aussprechen? Und was passiert, wenn sie es nicht tun?
Warum das Ganze?
Marken prägen unseren Alltag: Sie erzählen Geschichten, setzen visuelle Zeichen und transportieren Werte. Manche beziehen klar Stellung zu gesellschaftlichen Themen, andere bleiben bewusst neutral. Doch welche Rolle können oder sollten Marken in einer Demokratie spielen? In diesem Workshop öffnen wir den Raum für Analysen, Diskussionen und gestalterische Experimente.
Wie läuft der Workshop ab?
Zu Beginn lassen wir uns von großen und kleinen Marken inspirieren, die politische oder gesellschaftliche Themen in ihre Kommunikation integrieren, und analysieren, wie diese visuell und narrativ wirken. Im zweiten Teil diskutieren wir Chancen, Risiken und Verantwortlichkeiten politischer Markenkommunikation. Im dritten Teil entwickeln wir praktisch in kleinen Teams Demokratie-stärkende Kommunikationsideen – idealerweise für eure Initiativen, Vereine, NGOs oder lokalen Organisationen. Falls keine Cases eingebracht werden, arbeiten wir alternativ an spekulativen Szenarien mit bekannten Marken.
Was könnt ihr mitnehmen?
Eine Sensibilisierung für Markenbotschaften und „visuelle demokratische Kommunikation“, sowie Erfahrung darin, demokratische Anliegen gestalterisch sichtbar zu machen.
Jeder ist herzlich eingeladen, vor allem lokale Vertreter:innen von Vereinen, Initiativen, NGOs, Unternehmen, etc. Bringt konkrete Projekte mit, um diese im Workshop weiterzuentwickeln. Vorkenntnisse sind nicht nötig – nur Offenheit für Austausch und ko-kreative Gestaltung.
Workshop-Leitung: Prof. Stefan D’Andrea
Zeit: Samstag 10–18 Uhr

Schulworkshop

Schulworkshop: »Memes for Democracy«
Wie lassen sich Memes nutzen, um demokratische Werte zu stärken und Hass im Netz etwas entgegenzusetzen? Der Workshop „Memes for Democracy“ lädt ausgewählte Schulen in Frankfurt dazu ein, sich kreativ und kritisch mit Demokratie und Meme-Kultur auseinanderzusetzen.
In einer digitalen Welt, die zunehmend von Polarisierung und Hate Speech geprägt ist, erforschen die Schüler*innen gemeinsam das Phänomen „Meme“. Sie experimentieren unter professioneller Anleitung mit analogen und digitalen Gestaltungstechniken und entwickeln dabei eine eigene visuelle Sprache für positive, demokratische Botschaften.
Ziel ist es, Fake News und Hassrede mit Kreativität, Haltung und Humor zu begegnen – und eine sichtbare Gegenbewegung im Netz wie auch im Alltag anzustoßen. Neben gestalterischen Grundlagen werden dabei Kommunikationsfähigkeit, konzeptionelles Denken, Reflexion, Feedbackkultur und Medienkompetenz gefördert.
Die entstandenen Memes werden mithilfe von Bügelfolie auf Stoffbeutel übertragen. So können die Botschaften direkt in den öffentlichen Raum getragen werden. Darüber hinaus sind alle Arbeiten Teil der großen Abschlussausstellung des Design Democracy Camps am Campus der IU Internationale Hochschule in Frankfurt.
Der Workshop ist modular aufgebaut und bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in das Thema Gestaltung im demokratischen Kontext. Alle benötigten Materialien werden von uns bereitgestellt.
Workshop-Leitung: Prof. Silke Herwig und Prof. Daniela Reuß
Zeit: Donnerstag, 11.6. und Freitag, 12.6.2026
Ort: An ausgewählten Schulen in Frankfurt


